Sonntag, 14. Januar 2018

Käsebrötchen

Käsebrötchen einfach selbst gemacht. Heute in der Frühe wischte ich mir schon um 7.00 Uhr den Schlaf aus den Augen. Ich habe mich fast ein bisschen geärgert, denn ich liebe es, am Sonntag auszuschlafen. Aber leider war ich wach. Das musste ich wiederum ausnutzen und habe überlegt, was ich mit der überraschend gewonnenen Zeit am Sonntag anfangen soll. Die Antwort war schnell gefunden, denn ich hatte Hunger. Nach 2 Tassen Kaffee mit Füße hoch und einfach aus dem Fenster gucken (nee, war ja noch dunkel) habe ich die schnellen Käsebrötchen zubereitet. Sie schmecken so gut, wie sie ausschauen. Einfach nur gute Butter drauf, eine weitere Tasse Kaffee dazu. Oh, what a morning.
Sonntagsbrötchen Käsebrötchen selbst gemacht

Käsebrötchen schnell gemacht - Rezept

425 g Mehl (Sorte nach Belieben)
½ Hefewürfel
bisschen Salz
250 ml Wasser, lauwarm
ca. 150 g Reibekäse
TL Zucker

Hefe mit 1 TL Zucker im lauwarmen Wasser auflösen.
Ein paar Minuten ruhen lassen.
Dann hinzugeben:
Mehl (ich habe1050-er Dinkelmehl genommen)
100 g Reibekäse
Prise Salz
Von Hand verkneten.
Ein lange Rolle formen.
In 8 Stck. teilen.
Brötchen rund schleifen oder einfach so lassen. Ich habe meine nur abgestochen.
Auf’s Blech setzen (mit Backpapier).
Mit restlichem Käse bestreuen (hab die restlichen 50 g nicht ganz aufgebraucht).
Backen bei Ober- und Unterhitze.
175 Grad.
So lange, bis die Brötchen eine schöne Bräune haben.
Hat bei mir 30 Minuten gedauert. 
Käsebrötchen Innenleben
Innenleben der Brötchen 


Ach, nehm'se gleich zwei. 

Donnerstag, 11. Januar 2018

Backformgrößen umrechnen und Rezeptmengen anpassen

Wem ist das nicht schon einmal passiert? Das Rezept ist für eine 20-er Kuchenform, man hat aber nur eine 26-er. Was nun? Schnell in die Stadt fahren und sich die Hacken ablaufen? Aber nein, wir bleiben ganz entspannt zu Hause und rechnen.

Backformen Umrechnungstabelle


Umrechnungstabelle Backformen
Zum Vergrößern anklicken
Erklärung zur Tabelle: Ihr habt ein Rezept für eine kleine Kuchenform/Springform mit 20 cm Durchmesser, wollt aber in einer 26-er Form backen. Schaut euch die Tabelle an. Da, wo sich 20 cm und 26 cm (gewünschte Größe) kreuzen, steht eine Zahl. Die Zahl multipliziert ihr mit den Zutaten im Rezept. Beispiel: Im Rezept für die 20-er Form stehen 200 g Mehl. Diese 200 g multiplizieren mit 1,69. Dann benötigt ihr für die 26-er Form: 338 g Mehl. So verfahrt ihr mit allen Zutaten. Bei Einzelzutaten wie Eier, Vanillestange, Zimtstangen etc. rundet ihr auf oder ab. 1,2 Eier = 1 Ei. 1,7 Eier = 2 Eier. Alle Angaben ohne Gewähr.

Also, wenn diese Tabelle nicht hilfreich ist, dann weiß ich's auch nicht. Und da wir gerade bei Tabellen sind, eine habe ich noch. Ihr habt ein Rezept für eine Springform, wollt aber auf einem Backblech backen. Null problemo.

Backformen Umrechnungstabelle für Backbleche.


Rezeptmenge umrechnen Springform auf Backblech.
Zum Vergrößern Klick auf die Tabelle
Es wird wie folgt gerechnet: Die Zutaten für die jeweilige Form multiplizieren mit dem Rechenfaktor "Backblech". 100 g Mehl für eine 18 cm Form = für ein Backblech 100 g x 4,7 = 470 g. Mit allen anderen Zutaten ebenso rechnen. 

Umgekehrt wird kein Schuh draus, sondern ein Kuchen, der vom Backblech auf Springform umgerechnet wird und keine extra Tabelle braucht.

In dem Fall werden die Zutaten dividiert. 

Bleiben wir bei der 18-er Form. Lt Rezept benötigt ihr für ein Backblech 470 g Mehl. Ihr wollt den Kuchen auf eine 18-er Form runterrechnen. 470 g dividiert durch den Rechenfaktor 4,7 für eine 18-er Form = 100 g. Demzufolge nach Adam Riese: 100 g Mehl für eine 18-er Backform. Mit allen anderen Zutaten ebenso rechnen.

Zugrunde gelegt bei den Berechnungen wurde ein Backblech in der Größe 40 x 30 cm. 

Freitag, 5. Januar 2018

Matschbrötchen - eine kulinarische Kindheitserinnerung

Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann. Oder doch jetzt lieber Schokolade? Oh ja.... Aber in einer ganz speziellen Form. In Form von einem zuckersüßen klebrigen Schokokuss, aus welchem man sich ein Matschbrötchen bastelt. Ein Matschbrötchen war mir das allerliebste Essen als Kind, vorzugsweise in der großen Pause auf dem Schulhof verzehrt. Danach heimlich eine törfen ;-) So, wie das Brötchen früher hieß, darf man es heutzutage nicht mehr nennen. Immerhin darf man noch Schnauze sagen, denn die zweitliebste Süßigkeit ist mir die Kalte Schnauze. Vielleicht sagt man es nicht gerade in Gegenwart kleiner Kinder. So wie seinerzeit bei meinem kleinen, mittlerweile sehr groß gewordenen Neffen. Wir haben ihm beigebracht, statt Schnauze einfach Bauze zu sagen. Das klang dann direkt niedlich. Seitdem haben wir das Wort in unseren Sprachgebrauch übernommen und die manchmal aggressiv rüber kommende Aussage, klingt mit Bauze direkt nach Versöhnung. Weil wir sofort lachen, wenn es einer von uns beiden sagt. Zurück zur leckersten Erfindung meiner Kindheitserinnerung (neben Waffelbruch, Saure Stäbchen, Lila Bonbons, Knöterich, Brausetaler und die schönen bunten Bonbons, die man als Kettenanhänger tragen konnte.... sehr praktisch, eine bunte Kette und direkt was zu schnuckern). Heute jedenfalls gelüstete es mich mal wieder nach Matschbrötchen. Ich habe natürlich direkt 2 gefuttert.

Matschbrötchen - Rezept:

Brötchen kaufen. 
Aufschneiden.
Schokokuss auf eine Hälfte geben.
Andere Hälfte drauf setzen. 
Beide Hälften fest zusammendrücken.
Unterkiefer ausklinken.
Reinbeißen.
Macht Spaß, wenn es an den Seiten beim reinbeißen so herausquillt. 

Kulinarische Kindheitserinnerungen können so schön sein. 

Dienstag, 2. Januar 2018

Mousse au Chocolat

Liegt der Löffel oben quer, gibt's was leckeres zum Dessert. Zur Feier eines Weihnachtstages mit verbundenem festlichen Menü, gibt es einen entsprechend krönenden Abschluss. Das Dessert. Es muss nicht wie auf dem Traumschiff mit TamTam und Wunderkerzen daher gekommen. Zurückhaltend auf einem Teller mit frischen Früchten angerichtet, kann man kaum erwarten, den Dessertlöffel zu schwingen. Ich hatte schon lange keine Mousse au Chocolat zubereitet. Darauf hatte ich Lust und I did it. An der Fluffigkeit muss ich noch arbeiten. Die Konsistenz hätte etwas fester sein können. Beim Nocken abstechen habe ich schon gemerkt, da stimmt etwas nicht. Aber es ist so gerade eben gut gegangen und die Mousse schmeckte mit den frischen Früchten wunderbar. Die Süße der Schokolade, das fruchtige der Himbeere und der Blaubeere zerschmolz in meinem Mund zu einer Köstlichkeit und man verlangte nur noch nach mehr. Wider erwarten ist dieses Dessert auch nicht zu süß geraten und dem vertilgen einer 2. Portion stand nichts entgegen.
Mousse au Chocolat mit Früchten

Mousse au chocolat Rezept:

200 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
200 ml Sahne
3 Eier
40 g Zucker
bisschen heißes Wasser
½ Tasse sehr starken Espresso (Espressotasse). Espresso unterstützt den Geschmack der Schokolade.

Schokolade mit Butter über einem heißen Wasserbad schmelzen.
Sahne steif schlagen. Kaltstellen.
Eier trennen.
Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
Kaltstellen.
Eigelb mit heißem Wasser cremig aufschlagen.
Zucker nach und nach dazu geben.
Geschmolzene Butter-Schokolade unter das Eigelb heben.
Eischnee unterheben.
Sahne unterheben.
Mousse mindestens 2 Stunden kaltstellen.
Vor dem Servieren garnieren.

Sahne und Eischnee ganz vorsichtig unterheben, damit die Mousse schön fluffig wird.

Die Masse ergibt ca. 12 Nocken.